|
Das Akkordeon
wurde 1829 in Österreich erfunden, und wurde in den 1830ern
nach Bern gebracht. Johannes Drollinger, ein österreichischer
Immigrant, fand das Instrument zu beschränkt für seine Anforderungen
und baute sich eine veränderte Version. Sein Langnauerli hatte
eine Reihe von Knöpfen. Gemeinsam mit seinem Bruder fing er
an Akkordeons herzustellen und ihr Geschäft florierte bis zum
Zweiten Weltkrieg.
Robert
Iten baute ein völlig neues Modell Akkordeon, das er "Schwizerorgeli"
nannte, benannt nach der Gegend in der er wohnte. Nach einigen
kleineren Nachstellungen wurde das zu einem der meistbenutzten
Schweizer Akkordeons, und ist es bis zum heutigen Tag. Es besteht
aus einer diatonischen rechthändigen Tastatur und einer chromatischen
linkshändigen Tastatur.
Der Schweizer
Stil war bis in die vierziger Jahre sehr populär, bis er vom
Jazz ersetzt wurde. Er wurde am Anfang der Siebziger wiederbelebt.
Im französisch
sprechenden Teil der Schweiz war Victor Gibelli (geb. 1872)
einer der ersten Künstler der das chromatische Akkordeon spielte.
Er war einer der Erfinder des drei-reihigen Akkordeons, das
dem Instrument mehr Flexibilität verlieh
|