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Ungefähr
1850 erschien das Akkordeon erstmalig in Norwegen, und war von
Polen und Schweden gekommen. Es wurde schnell in ländlichen
Gegenden populär. Standard Melodien schlossen die Polka ein,
die unter dem Namen pols bekannt wurde. Während den 1870ern
nahm die Popularität des Akkordeons zu und 1880 gab es einige
wohlbekannte Spieler, wie z.B. Peter Pedersen, Gerhard Gulbrandsen
und Severin Javnaker. Edvard Mathisen war allgemein als der
bester Akkordeonist der Gegend angesehen.
Am Anfang
des Jahrhunderts gab es eine Vielzahl begabter Akkordeonisten;
die meisten von ihnen benutzten ein chromatisches Modell. Anfang
der Dreißiger wurde das Akkordeon außerordentlich populär, danach
ließ seine Popularität nach.
Der wohl
berühmteste Akkordeonist in Norwegen ist Toralf Tollefsen. Er
begann zu Spielen als er fünf Jahre alt war, und war im Alter
von 16 Jahren ein professioneller Spieler. 1936 spielte er in
Großbritannien für das BBC wo er auch einige Fox-Trots aufnahm.
1947 kehrte er nach England zurück um dem Londoner Symphony
Orchester am Königlichen Albertsaal beizutreten
Traditionelle
norwegische Akkordeonmusik scheint nicht so stark von der Ankunft
amerikanischer Unterhaltungsmusik beeinflußt worden zu sein.
Sie ist noch immer populär. Die lebhafte Akkordeontradition
in Norwegen hat viele talentierte Spieler hervorgebracht.
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