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Einige
Akkordeon Hersteller emigrierten ebenfalls. Unter ihnen waren
die Brüder Carl und Wilhelm Zimmermann aus Castelfidardo.
Sie gründeten eine Akkordeonfabrik in Philadelphia. Wenige
Jahre später ging Carl nach Lateinamerika und verschwand.
1984 wurde die Firma in Castelfidardo von Ernst Louis übernommen
und in eine der führenden Akkordeonhersteller entwickelt.
Sie wurde zu einem großen Exporteur. Damals waren Harmonikas
einige der wenigen Produkte die weltweit verkauft wurden. 1860
produzierte Arnolds Firma 218.400 Akkordeons und die Exportzahlen
stiegen noch weiter an.
Bald darauf
begannen Hersteller in Amsterdam, Antwerp, Bremen und Rotterdam
ihre Akkordeons an amerikanische Ladenketten zu verkaufen. Durch
Reklame in Katalogen wurden sie in ganz Nord Amerika verkauft,
aber der richtige Exportmarkt für Akkordeons war Lateinamerika.
Viele Europäer emigrierten nach Lateinamerika und folglich
wurden Akkordeons in Chile, Guatemala, Uruguay, Kolumbien und
Ekuador verteilt. Die Kolonisation durch die europäischen
Mächte war ebenfalls verantwortlich für die Verbreitung
des Akkordeons von Deutschland nach Amerika, Afrika, China und
in die Karibik.
Das Akkordeon
erinnerte Emigranten anfangs an ihre Heimatländer, aber
entwicklete sich schnell zur populären Musik ihrer Wahl-Länder.
Das Akkordeon wurde Teil der Cajun oder Zydeco Musik der südlichen
Staaten der USA, und hatte als Erinnnerung an die Heimat der
Emigranten angefangen.
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