Akkordeons Weltweit

Geschichte



GESCHICHTE DES AKKORDEONS IN SPANIEN

1873 tauchte das Akkordeon erstmalig in Spanien auf, im Jahr der Proklamation der Ersten Republik. 1880-1890 kam die erste Generation von Akkordeonisten aus der ländlichen Bevölkerung der Pyrenäen. Einheimische, die in Frankreich gearbeitet hatten, brachten das Akkordeon mit nach Hause. In dieser Region wurde das Akkordeon vorwiegend Solo, mit Geige oder Schlaginstrumenten gespielt.

Die andere Region, in der das Akkordeon zuerst beliebt wurde war an der Küste des Mittelmeers, wo es von Seefahrern eingeführt worden war. Obwohl diese Region viele Akkordeonspieler hervorbrachte, kamen die Akkordeonmacher aus Valencia und Barcelona. Der bekannteste Markenname war El Cid. Sie hatten ein zwei-gestuftes Modell, mit acht Baßtönen. Ausländische Marken wie Paolo Soprani, Dedenis, Maugein Frères, Hohner und Solo waren auch weit verbreitet.

Während der vierziger Jahre ließ das Interesse an diatonischen Akkordeons völlig zu Gunsten des chromatischen Akkordeons nach. Der Grund dafür ist wahrscheinlich die große Popularität des chromatischen Akkordeons in Mitteleuropa. Es wurde häufig im Radio gespielt und damit verbundene Literatur war leicht erhältlich.

Die Akkordeon Art, die typisch für die Baskenregion von Spanien war, nennt sich "trikitixa". Es ist diatonisch und hat zwei Reihen, 23 Knöpfe und zwölf Baßnoten. Die gebräuchlichste Marke ist "Larrinaga". Diese Art Akkordeon war zwischen 1920 und 1970 sehr verbreitet.

Arthur Blasco war der Initiator der Wiederbelebung des Instrumentes in den siebziger Jahren. 1975 nahm er Kontakt mit alten Freunden auf, und reiste durch das Land, alte Instrumente sammelnd und restaurierend. Ein Jahr später gründete er den Verband "Arséguel I els accordionistes del Pireneu", der das erste Akkordeontreffen "Trobada anb els Accordionistes del Pireneu" organisierte. Der Verband organisiert den Unterricht des traditionellen katalanischen Akkordeonspiels und war verantwortlich für die Einrichtung des Museums des diatonischen Akkordeons, das 1988 eröffnete.

In den Achtzigern gab es erneutes Interesse am diatonischen Akkordeon. Einer der Akkordeonisten hauptsächlich darin verwickelt war Kepa Junkera Urraza (geb. 1966). 1980 wechselte er vom Piano Akkordeon zum chromatischen Akkordeon. 1983 gewann der den größten Akkordeon Wettbewerb in Spanien. Joxan Goikoetxea (geb. 1967), ein Piano Akkordeonist, gewann ebenfalls zahlreiche Preise und Auszeichnungen in den achtziger Jahren.




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