Das Akkordeon
wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts in Argentinien eingeführt.
Das erste Modell wurde „verdurera" genannt. Einer der ersten Akkordeonisten
in Argentinien war Jose Santa Cruz. Er spielte ein diatonisches
Akkordeon und wechselte später zum Bandoneon. Er folgte den Spuren
seines Vaters Dominguo Santa Cruz der ein wohlbekannter Bandoneonspieler
war.
Viele Spieler veränderten ihre Akkordeons, indem sie Tasten hinzufügten
und den Klang veränderten und so entwickelte sich das Akkordeon.
Das Akkordeon, in seinen verschiedenen Varianten und Formen wurde
populär.
„Charmame"
ist die Musik des Guarani Stammes, und wird auf dem Akkordeon
gespielt. Es ist ein Stil der Polka, Mazurka und Walzer Musik
mischt. Vor der Ankunft des Akkordeons wurde diese Musik auf
europäischen Instrumenten wie der Violine und der Mandoline
gespielt. Es ist ein populärer Stil in den Provinzen Misiones,
Chaco und Formosa sowohl als auch einigen Teilen von Santa Fe
und Entre Rios und ist in Buenos Aires und Paraguay sehr populär
geworden. Einige Argentinier sahen den Charmame Stil als „Ghetto
Musik" oder „Bediensteten" Musik. Während den Vierzigern erhöhte
sich seine Popularität.
Argentinische
Akkordeonisten wurden hauptsächlich von anderen in Italien,
kreolischen und arabischen Ländern beeinflußt. Viele arabische
und jüdische Immigranten ließen sich in Santiago Del Estera,
Corrientes und Entre Rios nieder. Das führte dazu, daß jede
Region eine eigene, besondere, individuelle Musikkultur entwickelte.
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