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David
Farmer ist einer der interessantesten und innovativsten klassischen
Akkordeonisten der heutigen Welt. Er ist noch in seinen 20er
Jahren und seine Auftritte haben viel Lob von vielen herausragenden
Musikern aus Welt erhalten so daß er ein viel gefragter
Musiker ist. Seit seinem Debüt bei den BBC Proms im Jahre
1998 ist er auf internationaler Ebene sowohl als Solist und
als Kammermusiker aufgetreten. 1999 wurde er von dem Komponisten
Karl Jenkins eingeladen um als Solist bei der Bestseller Aufnahme
Adimeus 4 mitzuwirken, was auch zu einer Premiere in Royal Albert
Hall in London führte.
Er wurde in Schottland geboren und studierte bei
Owen Murray Royal Academy of Music in London und unte Matti
Rantanen an der Sibelius Akademie in Helsinki, Finnland. Im
Juni 2000 schloß er sein Studium im Fach 'Performance'
ab mit einem sehr angesehenen DipRAM Diplom.
David Farmer ist bei unterschiedlichen
Projekten beteiligt gewesen. Das reichte von seiner Arbeit für
die Royal Opera Covent Garden bis hin zu Aufführungen von
Arne Nordheims epischen Akkordeon Concerto "Spur"
bei dem bekannten Internationalen Festival für Zeitgenössische
Musik in Huddersfield unter Beisein des Komponisten. Weiterhin
hat Farmer Vorspiele gegeben in der Kathedrale von Chelmsford,
in Brighton und bei dem Aldeburgh Festival. Sein Ruf als Interpret
zeitgenössischer Musik verbreitet sich immer mehr. Weiterhin
hat er mit der London Sinfonietta unter Leitung von Oliver Knussen
gearbeitet und zusammen mit dem Klarinettisten Gareth Davis
gründete er das Duo "muta", das sich auf neue
Musik spezialisiert.
In den vergangenen Jahren hatte David viel Erfolg bei Wettbewerben.
1997 gewann er in der Keyboard Kategorie und war in der Endrunde
der 'Royal Overseas League Music Competition'. 1998 gab er ein
Vorspiel im Purcell Room im Rahmen der Reihe für Junge
Künstler der Park Lane Group und hatte außerdem Auftritte
und Interviews beim BBC Radio.
Häufig wird er eingeladen als Jurymitglied bei Internationalen
Wettbewerben mitzuwirken, zum Beispiel auch beim Internationalen
Akkordeon Wettbewerb in Peking und beim Nationalen Finnischen
Wettbewerb.
David spielt Gubaidulina mit großer emotionaler und philosophischer
Tiefe. Er versteht ihre "Wahrheit", und ihre komplexe
musikalische Sprache mit der sie sich ausdrückt. Er verbindet
die Poesie, Melancholie und Nachdenklichkeit von Zolotaryovs
"Chamber Suite" sehr meisterhaft und mit viel Reife.
Seine Interpretation diesen herausragenden Werkes ist sehr mild
und schön an der Oberfläche, doch darunter liegt eine
gewisse Explosionskraft in der emotionalen Landschaft vergraben.
Es handelt sich wirklich um eine sehr gute Darbietung - gekonnt,
bedacht und poliert - eine Darbietung mit Tiefen in vielerlei
Hinsichten. Dadurch wird einem erst bewußt wie dünn
und fluchtartig vieles das als gutes Akkordeon Spiel angesehen
wird, ist. *****
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