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Stevan
Knezevich
Stevan Knezevich wurde in Vancouver in British Columbia geboren
und wuchs dort auch auf. Seit seinem 5. Lebensjahr spielt er
Akkordeon. Gleichzeitig meldete er sich auch zum Klavier Unterricht
an und qualifizierte sich später am 'Royal Conservatory of Toronto's
Performer's Associateship'. Im Alter von 12 wurde Stevan vom
Ukrainischen Dovbush Tanz Ensemble als ihr einziger Tanz Begleiter
angestellt.
Das führte zu Auftritten vor den
Augen verschiedener professioneller Tanzlehrer und Bajan Spieler
aus der Ukraine und aus Rußland. Er erinnert sich am lebhaftesten
an die Bajan Spieler Bohdan Parumba und Viatcheslav
Semionov. Diese und viele andere Bajan Spieler aus der Ukraine
und Rußland brachten Stevan dazu seine Interessen fortzusetzen
und seinen eigenen Akkordeon Stil zu entwickeln. Weiterhin war
Stevan zusammen mit seiner Tanzgruppe und der russischen Tanzgruppe
"Yablochko" auf Tournee in Kanada und den USA, bei welcher Gelegenheit
er viele andere Musiker kennenlernte.
Nachdem er mit der Schule fertig
war, bekam Stevan einen Ruf als einer der besten Volkstanz Akkordeonisten
in Vancouver und spielte in sieben unterschiedlichen Bands.
Dazu gehörten die beiden oben
erwähnten Gruppen und außerdem die St. Sava Serbian Dance Group
(Junioren und Senioren Gruppen), die Cheremshyna Ukrainian Dancers
(jetzt bekannt als das Trepak Ensemble), Druzhba (die junge
Ukrainische Gruppe, die mit den Dovbush Dancers zusammengehört)
und schließlich ein griechisches Ensemble, das sich erst neu
bildete.
Außer seinen oben genannten Tätigkeiten
war Stevan zwischen 1997 und 1999 auch ein Mitglied jüdischen
Quartettes mit dem Namen "Tum Balalaika". Sie brachten eine
CD mit dem "Tum Balalaika, A Shared Heritage" heraus, bei der
die Gruppe Gebrauch von Stevans Repertoire und Kenntnis russischer
und ukrainischer Musik machte. Weiterhin enthielt die CD viele
Themen und Melodien, die sowohl in russischer, ukrainischer
und jüdischer Musik vorkommen.
Vor kurzem brachte Stevan sein
erstes Solo Album mit dem Titel "Slavik" heraus. Der Inhalt
dieser CDs setzt sich zusammen aus vielen der Stücke, die Stevan
in den vergangenen 15 Jahren erarbeitet hat als Begleitmusiker
für die unterschiedlichen Volkstanz Gruppen, die oben aufgezählt
wurden sowie auch durch seine Arbeit mit Tanzlehrern und Musikern
aus der Ukraine und Rußland. Die meisten Stücke auf der CD sind
seltene Solo Werke, die entweder von Stevan für das Akkordeon
umgearbeitet worden sind, oder sie wurden zuvor von anderen
umgearbeitet. Weiterhin gibt es da einige Stücke, die er selbst
für 4 bis Akkordeons arrangiert hat und eine Original Komposition
mit osteuropäischem Geschmack. Verschiedene Stücke der "Slavik"
wurden in den Radiosendung des Senders CBC "Fresh Air" mit Jeff
Goodes und "The Global Village" gespielt.
Außer seiner Musik hat Stevan
auch einen B.Sc. in Biochemie und einen Ph.D. in Pathologie
und Labor Medizin der Universität in British Columbia. Er hat
als 'Post-Doctoral Fellow' am Krebs Forschungs Institut von
British Columbia gearbeitet, wo er Molekular Genetische Forschung
an Lymphen betrieb. Zur Zeit studiert er im dritten Jahr Medizin
in Toronto, Kanada.
Stevans Doppel Album beinhaltet
ein weites Feld an Volksmusik und Tänze aus unterschiedlichen
slawischen Ländern wie zum Beispiel Weißrußland, der Tschechischen
Republik, Moldavien Rumänien, Rußland, Serbien und der Ukraine.
Stevan spielt akustisches Akkordeon ohne Einsatz von elektrischen
Hilfsmitteln. Stevan hat diese CD selbst produziert, aufgenommen,
bearbeitet und auch die Graphiken stammen von ihm.
Zunächst
viel mir an dieser CD auf, wie professionell sie wirkt. Das
gilt für die Verpackung, das Cover, und die Qualität. Alle Erklärungen
sind zweisprachig auf Englisch und russisch/ukrainisch. Auch
die Liste der Länder und der dazugehörigen Stücke ist sehr beeindruckend!
Ebenso beeindruckt war ich von Stevans musikalischem Stil. Technisch
zeigt er viel Selbstbewußtsein und klingt sicher, klar und leicht.
Dann ist da eine große Begeisterung zu spüren und eine Liebe
für die Musik, die er spielt und das kommt ganz deutlich zum
Zuhörer herüber. Mich haben besonders Stevens Enthusiasmus und
seine Musikalität beeindruckt.
Dieses ist ohne Zweifel ein sehr
beeindruckendes Projekt im Bereich der slawischen Volksmusik
und Tänze.****
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