|
Der Name des ukrainischen Bajan
Spielers Vladimir Murza ist bekannt innerhalb akademischer und
professioneller Kreise aufgrund der vielen Konzerte, die Murza
in berühmten Konzerthallen in der Ukraine, Rußland, Deutschland,
Kanada, Jugoslawien, Finnland, Litauen gegeben hat sowie auch
aufgrund von Radio- und Fernseh Auftritten.
Vladimir Murza studierte Bajan
am Musikkonservatorium in Odessa (Ukraine) und 1988 wurde er
Laureat beim Wettbewerb in Klingenthal. Gegenwärtig gibt er
Akkordeon Unterricht am staatlichen Musik Konservatorium in
Odessa, und er verbindet sein Unterrichten mit aktiver Teilnahme
an zahlreichen Internationalen Festivals und Konferenzen, als
Jury Mitglied, Lehrer und Musiker.
Auf seiner CD stellt Murza ein
weites Repertoire vor beginnend mit barocken und klassischen
Stücken und endend mit modernen Kompositionen, die für das Akkordeon
geschrieben wurden.
Der Stil dieses brillanten Instrumentalisten
hat unter anderem einen herausragende Qualität - eine wunderschöne
Frische in seiner Spielweise. Von der ersten Note an wird diese
wunderschöne Frische deutlich und daß bei ihm barocke und klassische
Stücke nicht als trockene akademische Übungen gespielt werden
( wie es so häufig vorkommt). Insgesamt hat Murzas Spielweise
sehr viel persönlichen Touch und ins besondere seine Darbietung
klassischer Stücke wird von einer gewissen romantischen und
poetischen Qualität charakterisiert.
Eine weitere Stärke Murzas ist
sein großes technische Können. Er spielt mit großer Leichtigkeit
und absoluter technischer Freiheit. Besonders deutlich wird
das bei dem Stück "Voices of Spring", (arrangiert für Akkordeon
von Yashkevich) - ein technisch sehr anspruchsvolles Stück.
Insgesamt ist Murza ein sehr guter Musiker und Akkordeonist,
der unterschiedliche musikalische Stile auf gleichsam beeindruckende
Weise darbieten kann. Ich war sehr erfreut über die Möglichkeit
diese Aufnahme anhören zu können!
Ich muß jedoch eine Bemerkung
zur Verpackung der CD machen: auch wenn die Verpackung der CD
westlichem Standart nicht entspricht, wird man dafür durch die
Qualität der Musik entschädigt.
|