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Titel: Concertina Landscape
Künstler: Dave Townsend (Englische Concertina), Gill Redmond (Cello) und Margaret Knight (Harfe)
Besprechungsdatum: 22. Juni 2001
Bereitgestellt von: Dave Townsend
Stücke:

1. Rosline Castle/Wilson Wild/The Soldier's Joy/Old Oxford
2. The Mallard/The Old Man Can't Keep His Wife at Home/Old Adam the Poacher
3. Jockey to the Fair/Bacca Pipes
4. Love und the Gout/The Irish Hautboy/Slingsby's Reel/The Fairy Dance
5. Corkine - Prelude, Alamain und Coranto
6. Mattheson - Gigue in E Minor
7. Daquin - La Coucou
8. Giga Ferrarese/Hogmanay Jig/Millicent's
9. St Helena March/Stranger's Hornpipe/Old Mrs Wilson
10. Bill Hall's Tunes
11. Tawnygate Corner/Hopkinson's Favourite
12. Billy Pinnock's Schottische/Sam Fawcett'e Jig/The New Rigged Ship/The Liverpool Hornpipe/The Steam Boat
13. Bernhard Molique - Serenade
14. Alfred Ketelbey - Bells Across the Meadows
15. Joseph Warren - Variations on "Home, Sweet Home"


Für die CD Besprechung dieser Woche suchte ich durch den Stapel der CDs, die mir zugesendet wurde, um etwas außergewöhnliches zu finden - etwas das sich unterscheidet von anderen CDs. Ich beschloß daß diese Aufnahme " Concertina Landscape" das ist, wonach ich suchte.

"Concertina Landscape" enthält traditionelle englische Tanz Melodien und einige von Dave Townsend aufgef¨¹hrte klassische Miniaturen.

Ich fand die Informationen, die Dave über die Englische Concertina liefert sehr interessant und beschloß sie mit unseren Lesern zu teilen:

"Die Englische Concertina unterscheidet sich von anderen hexagonalen oder oktagonalen Ziehharmonikas durch die Anordnung der Tastatur - die Noten wechseln sich von der rechten zur linken Seite der Box ab, so daß die Noten, die zwischendrin liegen, ob hohe oder tiefe Töne von der rechten Hand gespielt werden. Dieses System wurde von dem Physiker Sir Charles Wheatstone entwickelt und 1829 patentiert. Die ersten Instrumente wurden in den 1840ern hergestellt. Unter all denen Instrumenten, die im 19. Jahrhundert entwickelt wurden und Gebrauch von dem neu entwickelten Frei Ried Prinzips machten, ist die englische Concertina noch immer das agilste, feinste und s¨¹ß- tönendste Instrument. Die "Tenor-Treble Aeola", die f¨¹r die meisten St¨¹cke auf diesem Album verwendet wurde besitzt vier voll chromatische Oktaven..."

Dave Townsend ist ein Berufsmusiker und Sänger, der hauptsächlich englische Concertina sowie Akkordeon und Geige spielt. Er spielt traditionelle und klassische Musik auf der englischen Concertina. Er nimmt weiterhin an vielen anderen musikalischen Aktivitäten teil, zum Beispiel macht er Musik f¨¹r Fernsehen, Film, Theater, und er nimmt St¨¹cke auf, komponiert und unternimmt Forschungsaufgaben.

Ich war sehr erstaunt, als ich hörte welchen Standart der Künstler auf der Concertina erreichte, besonders bei den klassischen Miniaturen. Bei Dave's Darbietung vielen mir Aspekte auf, die nicht häufig bei der Concertina zu hören sind: raffinierte Klangerzeugung, verschiedene Ansätze, einfache Polyphonie etc.

Dave ist zweifelsohne ein sehr gebildeter und talentierter Concertina Spieler mit einem hohen musikalischen Standart. Teilweise klingt seine Concertina sehr süß und nostalgisch und dann klingt sie wieder stark und solide. Was den Klang angeht, gefiel mir besonders die Kombination Concertina und Cello. Den Klang, den die beiden Instrumente zusammen erzeugen hört sich an wie aus der 'Renaissance stammend'.

Daves klangliche Begabung und seine allgemeine Klangkontrolle sind ebenso ausgereift wie seine Technik.

Dies ist eine sehr interessant CD.


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