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Friedrich Lips Name ist bekannt
in internationalen Musikerkreisen und viele sehen ihn als den
„größten lebenden Akkordeonisten" an. Lips Kunst hat mit Sicherheit
einen großen Einfluß auf die Entwicklung des Akkordeons allgemein
gehabt. Ich hatte bereits häufig die Gelegenheit gehabt Lips
live zu erleben, und sein Auftritt hinterläßt einen wirklich
starken Eindruck. Er ist einer dieser Künstler dessen Auftritt
einen solch starken Eindruck hinterläßt, daß man noch Tage später
darüber nachdenkt. Seine Aufnahmen sind ebenfalls sehr beeindruckend.
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Lips eröffnet sein Programm mit
Mozarts Orgelwerk Phantasie Nr. 1, F Moll, Andante und Allegro.
Es handelt sich um ein sehr schönes Stück bei dem Lips die beeindruckende
Größe der Pfeifenorgel betont und gleichzeitig die Feinheiten
des Stiles herausarbeitet. Seine Kenntnis und sein Verstehen
des klassischen Stiles ist hervorragend und so überzeugend,
daß das dem Zuhörer klar ist: „Das ist es! Und es könnte nicht
anders sein!" Ich hatte das selbe Empfinden, nachdem ich die
Scarlatti Sonaten hörte. Seine Darbietung ist einfach perfekt
- im Bezug auf Tempo, Touch, Ausdruck, und so anders im Vergleich
zu vielen anderen Darbietungen, die ich gehört habe. Es ist
dieses kleine Etwas, das so viel bewirkt. Der berühmte russische
Pianist, Professor Neigauz schrieb "Ein kleines bißchen zu schnell
oder zu langsam, ein klein wenig zu viel Ausdruck oder ein kleines
bißchen aus dem Takt, und gleich ist es nicht mehr perfekt."
In Lips ist dieses klitzekleine bißchen, (daß so schwer zu erreichen
ist) PERFEKT.
Diese
CD enthält zwei wichtige Werke von Zolotaryov - Partita Nr.1
und Sonata Nr. 2. Initiiert von Lips, der die Premiere der Sonata
Nr. 2 spielte, zeigt das Finale zum ersten Mal in der Geschichte
des Akkordeons die "Ricochet" Balg Technik.
Erstklassige
Darbietung! Ein absolutes Muß in der Musik-Bibliothek eines
jeden klassischen Akkordeonist.
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